S’goht degege: De 11.11.

Nach dem „fasnächtlichen Sommerloch“ ist der 11.11. der erste Fixpunkt der nahenden neuen Saison. Getreu der Stadtteilver-bundenheit begehen die Rebläuse diesen   närrischen Festtag in ihren eigenen Reihen im Zunftlokal Stube in St. Georgen. 

 Um das wichtige Narrenlicht von der BNZ zu überbringen eilt ein Abgesandter der Zunft in die Stadt. Zurückgekehrt verkündet er das neue Motto für die kommende Saison. An verdiente Mitglieder wird dann vom Zunftvogt verbunden mit einigen närrischen Worten ein kleines Narrenlicht übergeben, damit auch die neue Saison närrisch erleuchtet werde. 

Neben Musik und Tanz wird das Programm von den Aktiven der Zunft gestaltet. Ein fester Bestandteil des Programmes ist dabei die Aufnahme der neuen Mitglieder, die den traditionellen Dätscher und das Lederband erhalten. Närrische Pflicht der „Neuen“ ist dabei sogleich ein selbsterdachter Auftritt, indem das närrische Können unter Beweis gestellt werden muß. 

In den letzten Jahren entwickelte sich der 11.11. der Reblauszunft zu einem sehr umfangreich gestalteten und überaus   gut besuchten Programmabend. Unter dem von Manuela Hanser, Bianca Keller und Patrick Schwehr kreierten offenen Motto „Radio-TV 111,11“ wird alles närrisch dargeboten was in Funk und Fernsehen zu Hause ist.   

Angefangen von den aktuellen Reblausnachrichten, der Sport- oder manchmal eher der Spottschau, tiefgründigen Reportagen,   spannenden Filmbeiträgen, witzigen Gameshows, bis hin zu den gekonnt umgesetzten Schlagern, ist alles dabei worüber sich herzlich lachen oder zumindest schmunzeln läßt. Der 11.11. macht deshalb so richtig Lust auf die kommende Fasnet.