In diesem Bereich geht es über uns,
mit folgenden Themen.
 

1. Vorstellung Vogt, Vize-Vögtin und Zeremonienmeisterin

2. Geschichte der Reblaus-Zunft

3. Unser Häs und Maske

4. Leitbild

Vorstand der Reblaus-Zunft St.Georgen

Susanne Quadt

Zeremonienmeisterin


 

Durch den großen Wunsch meines Sohnes, ein Reblaus zu sein, wurde auch ich vor
einiger Zeit ein Teil der Reblaus – Zunft und war sofort begeistert.
Besonders berührt mich immer wieder unsere starke Gemeinschaft, das „Wir –
Gefühl“ und der Zusammenhalt der Zunft.
Wir stehen füreinander ein und leben gemeinsam eine traditionelle Fasnet in der
immer wieder neue und kreative Ideen ihren Platz finden.
Es macht mich stolz ein Teil der Reblaus – Zunft zu sein und immer wieder spüren zu
dürfen, wie wir während unseres Zunftwochenendes Jung und Alt begeistern.

Michael Pfahler

Zunftvogt

 

Ich war schon 40 Jahre alt, als ich mich für die Fasnet und die Rebläuse
entschied.
Keinen einzigen Tag habe meine Entscheidung bereut. Es ist dieses unfassbare
Miteinander von Jung und Alt, dieses Gefühl des gemeinsamen Anpackens, das
einzigartige Gemeinschaftsgefühl und das Wissen, man steht nie alleine vor
Herausforderungen, was die Zunft für mich einzigartig macht.
Dabei sind Respekt und Wertschätzung die Fundamente der Zunft.
Wenn die Fasnet kommt, gerät mein Narrenblut in Wallungen und die Freude
auf die Narretei ist unglaublich groß. Aber noch mehr bedeuten mir die vielen
Begegnungen mit den verschiedensten Menschen in dieser Zeit. Unbekümmert,
nah und menschlich. Wer einmal ein Häs und eine Maske getragen hat, kann
entscheiden, ob der Weg etwas für ihn ist oder nicht. Für mich, war es die beste
Entscheidung.

Sandra Maier

Vize-Vögtin

 

Seit Kindheitstagen bin ich mit der Reblaus-Zunft tief verwurzelt – und bis heute mit voller Begeisterung dabei. Die besondere Art, wie wir Fasnet leben, verbindet für mich gelebte Tradition und echtes Brauchtum mit neuen, frischen Ideen. Besonders stolz macht es mich, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die sich wie eine große Familie anfühlt.

 

Mein persönliches Highlight ist unser Kinder- und Narrenumzug: Denn es gibt kaum etwas Schöneres, als Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und in unzählige strahlende Augen blicken zu dürfen.


 

                         Geschichte der Reblaus-Zunft St.Georgen    

Ursprung und Gründung

Die Reblauszunft aus St. Georgen wurde am 14. Januar 1950 von einer Gruppe von 14 Montagskeglern gegründet und ist seitdem ein eigenständiges Narren‑Nest der Breisgauer Narrenzunft. Schon früh nahm die Gruppe die Fastnacht in ihrem Stadtteil als Mittelpunkt der Gemeinschaftspflege an und beteiligte sich aktiv am närrischen Leben in St. Georgen und darüber hinaus.

Entwicklung des Häs und der Symbolik

Zu Beginn trugen die Rebläuse ein einfaches Häs mit Strohhut, Hemd und buntem Band — inspiriert vom örtlichen Weinbau und seinem größten Schädling, der Reblaus im Weinberg. Mitte der 1960er Jahre wurde das Erscheinungsbild weiterentwickelt: Eine holzgeschnitzte Reblaus‑Maske mit langem Rüssel, Facettenaugen und Fühlern wurde eingeführt und prägte fortan das markante Aussehen der Zunft im Fasnetstreiben.

Brauchtum, Aktivitäten und Jubiläen

Im Lauf der Jahrzehnte hat sich die Reblauszunft zu einer wichtigen Trägerin des St. Georgener Fastnachtsbrauchtums entwickelt. Dazu zählen nicht nur Umzüge, Gemeinschaftsabende und die traditionelle Ratssuppe, sondern auch zahlreiche Meilensteine wie die Einführung neuer Veranstaltungen, Paten‑ und Partnerschaften mit anderen Zünften sowie große Jubiläumsfeste — etwa das „6 × 11‑Jahre“‑Narrenjubiläum, bei dem sie sogar die Rolle einer Protektoratszunft übernahm.

Bedeutung für St. Georgen und Gemeinschaft

Die Reblauszunft ist mehr als nur ein Karnevalsverein: Sie fungiert als soziales Fundament im Ortsteil, das Menschen aller Altersgruppen zusammenbringt. Über die Fasnet hinaus engagieren sich die Mitglieder bei Festen, Gemeinschaftsaktionen und im gesellschaftlichen Leben von St. Georgen. Die Zunft hat über die Jahre den dörflichen Charakter der traditionellen Fastnacht bewahrt und pflegt gleichzeitig den Kontakt zu Nachbarzünften und zur Gesamtfasnet in Freiburg

Vorstellung unseres Häs & Maske

Bereits unser ursprüngliches Häs spiegelte die enge Verbindung zum Weinbau in St. Georgen wider: Mit schwarzen Hosen, weißem Hemd, einem roten oder grünen Binder und einem breitkrempigen Strohhut – ganz im Stil der Winzer im Rebberg – legte es den Grundstein für unsere heutige Zunftfigur. Auf den Hemden trugen wir stolz das Wappen mit der Reblaus – ein einfaches, aber prägendes Erscheinungsbild, aus dem sich unser heutiges Häs entwickelte.

 

Unser heutiges Häs ist über viele Jahre gewachsen und verbindet Tradition mit dem unverwechselbaren Erscheinungsbild unserer Zunft.

 

Im Jahr 1955 wurde das sogenannte Flecklehäs eingeführt. Die Grundfarben Grün, Goldgelb und Herbstbraun spiegeln die Farben der Reben wider. Die einzelnen Filzfleckle sind dabei dem Weinlaub nachempfunden und verleihen dem Häs seinen lebendigen, naturverbundenen Charakter. Zu unserem heutigen Häs gehört außerdem ein Lederband, das die Figur nicht nur optisch ergänzt, sondern auch den traditionellen, handwerklichen Stil unserer Zunft unterstreicht.

 

Seit 1965 gehört außerdem unsere markante Holzmaske – bei den Narren auch „Holz“ genannt – fest zum Häs. Mit ihren Hörnern, der langen Nase und den großen, insektenartigen Augen greift sie das Motiv der Reblaus auf und verleiht unserer Figur ihr unverwechselbares Gesicht.

 

In dieser Kombination aus Flecklehäs und Holzmaske präsentieren sich die Rebläuse bis heute – traditionsbewusst, charakterstark und fest verwurzelt in der Fasnet von St. Georgen.

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